Mixer – Warum es nur ein Hochleistungsmixer tut…

Für viele (vielleicht sogar die meisten) Rohköstler ist der Standmixer das, was für den Kochköstler der Herd ist. Warum ist das so?

In der heutigen Gesellschaft ist es für den Menschen eher unüblich, den ganzen Tag nur auf Nahrungssuche zu gehen, wie unsere Vorfahren, die Steinzeitmenschen. Auch bei Menschenaffen, wie z.B. die Gorillas, kann man beobachten, dass sie ständig irgend etwas am Kauen sind… Sie brechen durch den ständigen Kauvorgang die Pflanzenzellen auf und gelangen dadurch an die wichtigen essentiellen Nährstoffe.

Auch sehr wichtig ist die Aufnahme von genügend Chlorophyll, doch wer will heute schon täglich einen Salat essen, zumal die Salate meist auch bei längerem Kauen immer noch nicht optimal verwertet werden können. Viele Salate enthalten zudem auch nicht genügend Nährstoffe, deshalb gibt es auch viele Rohköstler, die generell auf Salate im herkömmlichen Sinne verzichten.

Wenn man nun aber einen Mixer benutzt, in diesem Falle einen Hochleistungsmixer mit mehr als 20.000 Umdrehungen/Minute, so werden die Pflanzenzellen vollständig aufgerieben und können somit vom menschlichen Organismus komplett verstoffwechselt werden.

Nun gut, was gibt es dann also beim Kauf eines Standmixers dieser Qualität zu beachten? Achtet darauf, dass der Mixer genügend Umdrehungen hat. Dann schaut, dass der Mixbehälter aus robustem Plastik, nicht aus Glas ist. Glasmixer können nie die nötige Leistung erreichen, würden sie es tun und irgend etwas festes würde den Mixer soweit beanspruchen, dass das Glas Risse kriegt, so solltet ihr nicht in der Nähe des Geräts sein, denn Glas, das bei so einer hohen Umdrehungszahl um die Ohren fliegen würde… Naja, ihr könnt euch das Kopfkino ja selber fertig denken.

Auch die Art des Plastik ist natürlich wichtig. Wir wissen natürlich alle nach wie vor nicht, wie schädigend diverse Weichmacher im Plastik dauerhaft sein können, aber was auf jeden Fall schon bekannt ist, ist die schädliche Wirkung von BPA. Achtet also darauf, dass der Mixer BPA-frei ist. Wer dennoch einen Mixer guter Qualität hat, aber dennoch nicht BPA-frei, der sollte zumindest den Inhalt des Mixbechers nach Benutzung sofort in ein anderes Gefäss umfüllen.

Alles Liebe,

Josephine

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7 Kommentare

  1. Ich kann das bestätigen, der Hochleistungsmixer, in meinem Fall ein Vitamix TNC 5200, ist mein meistgenutztes Küchengerät seit gut 4 Jahren. Die Hauptanwendung sind die grünen Smoothies nach Victoria Boutenko, aber auch Rohkost-Eis und Pflanzenmilch aus diversen Nüssen meist gesüsst mit ein paar Datteln.

  2. Pingback: Josephine geht zum Radio... Beitrag auf Bermudafunk! | Josephine Schwarzer - Die Rohkost-Expertin

  3. Warum Glas nicht gehen soll, leuchtet mir nicht ein. Es gibt ja auch kugelsicheres Glas, und in den Mixer kommen ja keine Steine….die tägliche Portion Kunststoff kann nicht gesund sein. Dann lieber einen normalen Mixer…

    • Kugelsicheres Glas splittert ebenfalls und ist bisher nicht geeignet für den Bau von Hochleistungsmixern. Ich gebe dir Recht, es ist nicht zweifelsfrei bewiesen worden, dass auch BPA freier Kunststoff wirklich 100%ig harmlos ist, drum sollte jeder für sich selbst entscheiden, wie er mit der Mixerwahl umgeht. Allerdings schränkt man sich dann auch in der Vielfalt der Zubereitung von Rohkostrezepten ein, denn vieles kriegt nunmal leider nur der Hochleistungsmixer klein. Und Grüne Smoothies werden vom Körper besser aufgenommen, weil gewährleistet ist, dass sämtliche Zellen der Pflanzen aufgebrochen wurden.

  4. Hallo mir ist nicht ganz klar wie die angesprochene Aufspaltung geschehen soll bzw. ob es die tatsächlich gibt. Sind dafür Studien vorhanden oder andere Bestätigungen.

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